
UNICEF 80 Jahre: Im Einsatz für Kinder
Seit 80 Jahren steht UNICEF an der Seite der Kinder dieser Welt. Das Ziel: Kindern faire Chancen auf ein gesundes Aufwachsen und eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Dafür engagiert sich UNICEF auf vielfältige Weise – durch medizinische Hilfe, Bildung und die Stärkung der Kinderrechte. Wie hat sich diese Arbeit in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Was hat sich verändert – und was ist geblieben?
von Lilian Sekkai und Caroline Dohmen
Im Jahr 1946, als die Welt durch den Zweiten Weltkrieg verwüstet war, wurde das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen gegründet. Helfer*innen kümmerten sich damals um Kinder in Europa, die nach dem Krieg hungerten, krank waren und dringend Hilfe benötigten.
Inzwischen ist UNICEF zur weltweiten Organisation für Kinder in Krisen und Konfliktregionen geworden. In über 190 Projektländern arbeiten Mitarbeiter*innen des Kinderhilfswerks in verschiedenen Einsatzbereichen, um Kindern in der Not zu helfen, ihre Rechte zu verwirklichen und so ihre Chancen auf das Überleben, eine gesunde Zukunft und ein glückliches Leben zu verbessern.
Zum 80. Geburtstag von UNICEF blicken wir zurück und zeigen in dieser Foto-Reportage, wie sich die Hilfe von UNICEF in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Vieles hat sich verändert – eines ist jedoch ganz sicher gleichgeblieben: der unermüdliche Einsatz der Mitarbeitenden und der vielen Unterstützer*innen!
Hilfe in größter Not: UNICEF im Einsatz für Kinder in Krisengebieten
So fing alles an: Mitten in den Trümmern des Zweiten Weltkriegs, in einer Welt voller Hunger, Krankheit und Vertreibung, beschlossen die Vereinten Nationen: Kein Kind soll für die Fehler der Erwachsenen büßen. Von damals bis heute unterstützen Mitarbeiter*innen von UNICEF Kinder und ihre Familien in den Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt.

Ein Junge in Griechenland, 1950.
© UNICEF/UNI142417/unknown
Eine Familie im Irak, 1991.
© UNICEF/UNI29771/Isaac
Kinder im Irak, 2014.
© UNICEF/UNI29771/Isaac
Ein Mädchen im Sudan, 2024.
© UNICEF/UNI556089/Awad
1950: Der kleine Junge in einer Flüchtlingsunterkunft in Griechenland hält seine Decke fest im Arm. Die Familie musste ihre Heimat wegen des Zweiten Weltkriegs verlassen. UNICEF stellt Hilfsgüter wie Decken, Seife oder Mahlzeiten zur Verfügung.
1991: Eine kurdische Familie auf der Flucht – hinter Stacheldraht, an der Grenze im Irak. Die Mutter hat ihr Kind in eine Decke gewickelt und hält das Baby in ihren Armen. UNICEF unterstützt Kinder und Familien unter anderem mit Medikamenten, Decken und Trinkwassertabletten.
2014: Die syrischen Geschwister Hakim und Amira kuscheln sich in einem Flüchtlingscamp im Irak zusammen. Neben Hilfsgütern stellt UNICEF inzwischen umfassende Hilfsangebote für Kinder in akuten Notsituationen bereit – von Impfungen bis hin zu Lernmöglichkeiten.
2024: Auch im Sudan ist Dalia dankbar und glücklich, dass sie von UNICEF eine Decke bekommen hat. Aufgrund des Kriegs im Sudan mussten sie und ihre Familie fliehen. In der provisorischen Unterkunft, in der sie Unterschlupf gefunden haben, gibt es keine Fenster und in der Nacht wird es eisig kalt. UNICEF unterstützt Kinder in Notsituationen weiterhin mit Hilfsangeboten. Dazu gehören therapeutische Nahrung zur Bekämpfung von Mangelernährung, Medikamente und Impfungen, medizinisches Equipment, sauberes Wasser und andere lebenswichtige Hilfsgüter sowie Lernangebote.
Rechte für jedes Kind
Das Recht auf Freizeit, auf Beteiligung und auf das Aufwachsen in einer intakten Umwelt – all das sind Kinderrechte. Mit dem Beschluss der UN-Kinderrechtskonvention 1989 verpflichten sich Staaten, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu priorisieren. UNICEF setzt sich weltweit dafür ein, dass die Rechte für alle Kinder Wirklichkeit werden und Kinder miteinbezogen werden.

Die Kinderrechtskonvention wurde beschlossen, 1989, New York.
© UNICEF/UNI40118/Mera
Jugendlichen hatten beim UN-Kinderrechtsausschuss in Genf Beschwerde eingereicht, weil die Staaten zu wenig gegen den Klimawandel tun, 2019, New York.
© UNICEF/UNI207484/Chalasani
Kinder setzen sich für Kinderrechte ein, 2022, Berlin.
© UNICEF/UN0709673/Zimmermann
Kinder nehmen an einer Podiumsdiskussion teil, 2025, Samoa.
© UNICEF/UNI796212/
1989: Juhu, die Kinderrechtskonvention wurde beschlossen! Damit wurde einer der Grundsteine der jahrelangen Kinderrechte-Arbeit von UNICEF gelegt. Neben UNICEF-Exekutivdirektor James Grant und UNICEF-Botschafterin Audrey Hepburn teilen Pfadfinder*innen im UN-Headquarter in New York die tolle Nachricht mit Jugendlichen im UN-Büro in Genf.
2019: Alexandria Villaseñor (damals 14) spricht im UNICEF-Hauptquartier in New York zu Medienvertreter*innen: Die Jugendlichen hatten beim UN-Kinderrechtsausschuss in Genf Beschwerde eingereicht, weil die Staaten zu wenig gegen den Klimawandel tun.
2022: Kinder setzen sich am Weltkindertag in Berlin für Kinderrechte ein. Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinderrechte“ forderten sie gleiche Chancen für jedes Kind, Klimaschutz und die Einhaltung der Kinderrechte.
2025: Kinder aus mehreren pazifischen Inselstaaten in Samoa. Sie nehmen an einem „Talanoa“ teil – einer traditionellen Podiumsdiskussion unter der Leitung der neu ernannten UNICEF-Botschafterin Moemoana Safa’ato’a Schwenke. Der Einbezug von Kindern, wenn es um ihre Anliegen geht, ist enorm wichtig.
Kinder mit besonderen Bedürfnissen
Jedes Kind ist anders, individuell und hat seine eigenen Bedürfnisse. Eines ist aber gleich: Die Kinderrechte gelten für sie alle. Kinder mit Behinderung haben die gleichen Rechte auf Leben, bestmögliche Förderung und Teilhabe wie alle anderen Kinder auch.

Bild 1 von 3 | Spielzeit in Tokio, 1960.
© UNICEF/UNI42505/unknown
Bild 2 von 3 | Enge Freundschaften in Banyumas, 2020.
© UNICEF/UNI358829/Ijazah
Bild 3 von 3 | Lernen und Lachen in Malabo, 2026.
© UNICEF/UNI974548/Dejongh
1960: Spielzeit in Tokio: Nemoto sitzt im Rollstuhl. Im von UNICEF unterstützten Reha-Zentrum können er und andere junge Patient*innen im Freien spielen und einfach Kind sein.
2020: Syaiful und sein Freund Kevin besuchen eine inklusive Schule in Indonesien. Gemeinsam lachen sie aus vollem Herzen. In dem integrativen Bildungsprogramm unterstützt UNICEF die Ausbildung von Lehrer*innen. Hier lernen sie, individuelle Lernpläne und Förderungen zu entwickeln.
2026: Lernen und Lachen! Kinder mit Behinderungen spielen und lernen im Sonderpädagogik-Klassenzimmer einer Schule in Malabo, der Hauptstadt von Äquatorialguinea, mit einem UNICEF-Mitarbeiter.
Medizinische Versorgung für eine gesunde Entwicklung
Übertragbare Krankheiten, Mangelernährung, Verletzungen durch Gewalt – das gesunde Aufwachsen von Kindern kann durch verschiedene Faktoren bedroht sein. Der Zugang zu medizinischer Hilfe und Vorsorge ist deshalb essenziell, damals, wie heute. Auch nach 80 Jahren unterstützt UNICEF Kinder dabei gesund aufzuwachsen.

Bild 1 von 5 | Milch, Fett und Lebertran, 1950 in Guatemala.
© UNICEF/UNI42500/unknown
Bild 2 von 5 | Medizinische Behandlung, 1953 in Marokko.
© UNICEF/UNI43220/Bubley
Bild 3 von 5 | Therapeutische Spezialnahrung, 2018 in der Demokratischen Republik Kongo.
© UNICEF/UN0271212/Tremeau
Bild 4 von 5 | Therapeutische Spezialnahrung, 2025 im Sudan.
© UNICEF/UNI880904/Elfatih
Bild 5 von 5 | Hilfe gegen Ebola, 2026 in der Demokratischen Republik Kongo.
© UNICEF/UNI999749/Ndomba Mbikayi
1950: So gut hat es geschmeckt! Ein Mädchen in Guatemala trinkt einen großen Schluck aus ihrer Tasse. Milch, Fett und Lebertran werden von UNICEF in den ersten Jahren zur Ernährung von Kindern zur Verfügung gestellt.
1953: Kinder stehen geduldig in einer Schlange. Hier wird von UNICEF bereitgestellte Aureomycin-Antibiotikasalbe zur Behandlung von Trachom eingesetzt. Die Krankheit könnte zur Erblindung führen.
2018: Vom Päckchen direkt in den Mund: Zur Behandlung mangelernährter Kinder stellt UNICEF heute therapeutische Spezialnahrung bereit. Die reichhaltige Erdnusspaste soll Kindern wie diesem Mädchen in der Demokratischen Republik Kongo helfen, schnell wieder zu Kräften zu kommen.
2025: Wie hier im Sudan, rettet die therapeutische Spezialnahrung auch heute noch viele Kinderleben. Die sogenannte Ready‑to‑Use Therapeutic Food (RUTF) – oft als Erdnusspaste bekannt – feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag.
2026: Die UNICEF-WASH-Beauftragte Francine Ntakobajira Nchangu und ihr Team arbeiten Ende Mai 2026 in Bunia in der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo. Sie stellen sogenannte IPC-WASH-Sets zusammen. Diese Sets werden zur Ebola-Bekämpfung an Gesundheitseinrichtungen und Schulen verteilt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern und Kinder zu schützen.
Erfolgsgeschichte Polio: Von der Nachsorge zur Vorsorge
Polio oder Kinderlähmung ist eine hochansteckende Infektionskrankheit. Sie kann schlimme Folgen haben – von der Lähmung bis zum Tod. Durch Schutzimpfungen kann eine Infektion mit dieser und anderen gefährlichen Krankheiten verhindert werden. Die Impfungen mithilfe von UNICEF sind Erfolgsgeschichten.

Bild 1 von 3 | Ein Mädchen in Mexiko nach einer Polio-Infektion, 1960.
© UNICEF/UNI42506/unknown
Bild 2 von 3 | In Somalia erhält ein kleines Mädchen eine Polio-Impfung.
© UNICEF/UN0414886/Naftalin
Bild 3 von 3 | In Jabalia im Norden des Gazastreifens erhalten Kinder im Rahmen einer Impfkampagne Polioimpfungen, 2024.
© UNICEF/UNI751079/Nateel
1960: Ein Mädchen in Mexiko trägt Schienen: Nach einer Polio-Infektion sind ihre Beine noch geschwächt. UNICEF unterstützt Gesundheitszentren, die Kindern in abgelegenen Gegenden auch den Zugang zu medizinischer Hilfe ermöglichen.
2021: In Somalia erhält ein kleines Mädchen eine Polio-Impfung. Ein Schluck und alles ist geschafft. Mit großen Impfkampagnen weltweit hat es UNICEF zusammen mit Partnern in den letzten Jahrzehnten geschafft, das Virus weitestgehend zurückzudrängen.
2024: In Kriegs- und Konfliktregionen sind Kinder besonderen Risiken ausgesetzt. Nicht nur Gewalt und mangelnde Hygiene, auch Krankheiten wie Polio gefährden die Kinder. In Jabalia im Norden des Gazastreifens erhalten Kinder im Rahmen einer von UNICEF unterstützten Impfkampagne Polio-Impfungen. Über viele Monate hinweg hatten mobile Teams immer wieder auch schwer erreichbare Regionen im Gazastreifen besucht, um Kinder zu impfen.
Spielen, Tanzen, Kind sein: Psychosoziale Betreuung
Kinder, die Gewalt erfahren, ein Elternteil verloren haben oder krank sind, brauchen besondere Unterstützung. Die Betreuung durch geschulte Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen, die den Kindern zuhören und für sie da sind, kann ihnen helfen. Auch sichere Orte helfen Kindern in Krisen und Konfliktzeiten ein wenig Normalität und Kindheit zu erfahren.

Radiosendung von Kindern in Mostar, Bosnien, 1994.
© UNICEF/UNI51002/LeMoyne
Klaviermusik und Gesang in der Nähe von Moskau, 1995.
© UNICEF/UNI53475/LeMoyne
Spielen, tanzen und singen in Uganda, 2019.
© UNICEF/UN0310701/Bongyereirwe
Kinder spielen in Beirut, 2026.
© UNICEF/UNI964783/Choufany
1994: In Mostar, Bosnien, nimmt ein Mädchen einen Beitrag für eine Kinderradiosendung auf. Die Sendung wird von Kindern selbst geschrieben und gesprochen – und von UNICEF unterstützt. Sie ist Teil eines UNICEF-Programms zur Traumabehandlung, das Kindern hilft, die mitten im Krieg aufwachsen und psychologische Unterstützung brauchen.
1995: In der Nähe von Moskau tönt Klaviermusik und Gesang durch die Flure: In dem ehemaligen Sommercamp und jetzigen Gesundheitszentrum kümmern sich Sozialarbeiter*innen um Kinder mit Behinderungen und besonderen Bedürfnissen.
2019: In einer von UNICEF unterstützten kinderfreundlichen Einrichtung in Uganda werden traumatisierte geflüchtete Kinder betreut. Hier spielen, tanzen und singen die Kinder gemeinsam und lernen, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.
2026: In einer Schule in Beirut im Libanon spielen Kinder mit Spielzeug – ein wichtiger Moment der Normalität. Hunderte Vertriebene haben hier Zuflucht gefunden. Spielen ist für Kinder mehr als Zeitvertreib: Es kann helfen, Erlebtes zu verarbeiten und seelische Stabilität zurückzugewinnen. UNICEF unterstützt deshalb Kinder in Notunterkünften im gesamten Libanon – mit Schutzmaßnahmen und gezielter psychosozialer Begleitung.
Zugang zu sauberem Wasser
Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist überlebenswichtig. Denn nur so kann verhindert werden, dass Kinder sich mit Infektionskrankheiten anstecken, die durch Wasser übertragen werden. Wasser ist essenziell, damit Kinder und Familien nicht verdursten.

Bild 1 von 3 | Jungen stillen ihren Durst an einem heißen Tag in Afghanistan, 1976.
© UNICEF/UN03781/Satyan
Bild 2 von 3 | Wasser in Laos, 2015.
© UNICEF/UNI182989/Noorani
Bild 3 von 3 | Gemeinsam holen Kinder Wasser im Gazastreifen, 2026.
© UNICEF/UNI966229/Eleyan
1976: Das tut gut! An einem heißen Sommertag in Afghanistan stillen die beiden Jungen ihren Durst. UNICEF-Mitarbeiter*innen halfen, das Vorhaben der Regierung umzusetzen, in den ländlichen Gebieten Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.
2015: Über 40 Jahre später freut sich ein Mädchen in Laos ebenso über die sprudelnde Wasserstelle in ihrem Dorf. UNICEF setzt sich heute mit großangelegten Programmen dafür ein, den Zugang zu Trinkwasser und Hygiene für Kinder sicherzustellen – auch in Schulen. Denn das ist die Voraussetzung, damit Mädchen auch während der Periode weiterlernen und Schulen nach den Corona-Lockdowns wieder öffnen können.
2026: Gemeinsam holen Kinder Wasser. UNICEF verteilt und installiert Wassertanks in mehreren Unterkünften im Gazastreifen, damit Familien Wasser schneller und näher beziehen können – für Trinken, Kochen und Hygiene. Für vertriebene Familien in Gaza ist der Zugang zu sauberem Wasser oft ein täglicher Kampf: lange Warteschlangen, schwere Wasserkanister und kaum erreichbare Wasserstellen.
Der Schlüssel zu einer besseren Zukunft: Bildung
Bildung ist enorm wichtig, um Kindern eine faire Chance auf eine bessere Zukunft zu geben: Sie werden seltener ausgebeutet oder früh verheiratet, gewinnen an Selbstbewusstsein und setzen sich für ihre Rechte ein. Auch Kinderarbeit kann durch Bildung eingedämmt werden. Durch die Möglichkeit zu lernen, können sie sich eine vielversprechende Zukunft aufbauen.

Bild 1 von 3 | Schülerinnen in Pakistan, 1983.
© UNICEF/UNI46382/Isaac
Bild 2 von 3 | Schülerin in Peru, 2020.
© UNICEF/UN0359470/García
Bild 3 von 3 | Schüler*innen in der Ukraine, 2025.
© UNICEF/UNI860877/Osipov
1983: Dicht an dicht sitzen Mädchen in Pakistan auf einer Bank und schauen interessiert in ihre Bücher. Sie besuchen eine Schule in der Stadt Karachi. Noch heute ist der gleichberechtigte Zugang von Mädchen zu Bildung in einigen Teilen der Welt keine Realität.
2020: Durch die Arbeit von UNICEF haben Generationen von Jungen und Mädchen Zugang zu Bildung erhalten. Durch die Schulschließungen während der Corona-Krise sind diese wichtigen Erfolge jedoch in Gefahr. Deshalb setzt UNICEF sich dafür ein, dass Jungen und Mädchen auch während der Pandemie weiterlernen können – zum Beispiel online von zu Hause oder über Lautsprecher wie in dieser Open-Air-Schule in Peru.
2025: In der Ukraine werden Kinder seit einigen Jahren unter der Erde oder über Online-Angebote unterrichtet. Mit Unterstützung von UNICEF können Schüler*innen in Mykolaiv in der Ukraine nach mehr als drei Jahren wieder gemeinsam in die Schule gehen – geschützt in einem modernen Schutzraum. Für viele ist es das erste Mal, dass sie ihre Klassenkamerad*innen persönlich treffen. Ein Zeichen der Hoffnung und die Chance, trotz Krieg wieder Kind sein zu dürfen und Bildung wahrnehmen zu können.
Damals bis heute, UNICEF ist an der Seite der Kinder.
Auch nach 80 Jahren sind UNICEF-Mitarbeitende weltweit unermüdlich im Einsatz für Kinder. Was 1946 mit der Hilfe für Kinder im kriegszerstörten Europa begann, trägt bis heute das Versprechen, dass Wohl und Schutz von Kindern nicht dem Zufall überlassen sein dürfen. Doch weltweit nehmen Konflikte zu, eine humanitäre Krise folgt auf die nächste. Der 80. Geburtstag von UNICEF ist deshalb mehr als ein Meilenstein – er ist eine Erinnerung daran, dass der Einsatz für Kinder, ihre Rechte und ihre Zukunft heute dringender denn je im Vordergrund stehen sollte.

Bild 1 von 2 | 1954: Hilfslieferungen in Palästina: Eine Kamelkarawane liefert wichtige Hilfsgüter an Kinder und Familien in Palästina.
© UNICEF/UNI99427/unknown
Bild 2 von 2 | 2026: Hilfslieferungen im Sudan. Eine LKW-Karawane liefert wichtige Hilfsgüter an Kinder und Familien im Sudan.
© UNICEF/UNI969860/Khalil
Lese-Tipps zum Geburtstagsjahr
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Lilian Sekkai arbeitet im Presseteam und schreibt über UNICEF-Themen und Kinder weltweit.