Rapid Response Missions
In Krisenregionen und abgelegenen Gebieten setzen UNICEF und seine Partner Einsatz-Teams ein, die gezielt kurze Zeit in den Dörfern bleiben und gezielt Hilfe leisten.
Die so genannten „Rapid Response Missions“ sind etwa für hungernde Kinder im Südsudan oft Rettung in größter Not. Die Teams planen sie sorgfältig, um möglichst viele Kinder zu erreichen.
Rapid Response: So kommt die UNICEF-Hilfe bei Kindern an

Bild 1 von 10 | Vorbereitung für den Einsatz: Im Warenlager in Kopenhagen wird die Hilfe sorgsam und hoch professionell vorgeplant und technisch durchgerechnet, damit alles schnell geht.
© UNICEF/UNI161673/Thoby
Bild 2 von 10 | Die Hilfs-Experten treffen ein: In den ersten Stunden sind es nur wenige, dafür hochqualifizierte Nothilfeexperten wie hier Anthony aus England, die vor Ort die UNICEF-Arbeit koordinieren.
© UNICEF/UN028385/Rich
Bild 3 von 10 | Los geht’s: Hilfsgüter werden auf- und ausgeladen und so dorthin gebracht, wo sie Kinder am dringendsten brauchen – Medikamente, Wasser, Essen, Zelte, Kleidung, Ärzte-Material und vieles mehr.
© UNICEF/UN041567/Anmar
Bild 4 von 10 | Mit dieser Hilfe können wir Kinder wie diesen Jungen im Jemen schnell und gezielt erreichen. Und Schnelligkeit zählt: In Notsituationen retten Sekunden oft Kinderleben.
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Bild 5 von 10 | Die sieben Monate alte Samaatou ist schwer mangelernährt und braucht als Zusatz-Nahrung Erdnusspaste. Dreimal täglich über mehrere Wochen zugefüttert, wird sie bald wieder kräftiger sein und gesund werden.
© UNICEF/UNI123759/Asselin
Bild 6 von 10 | Dieser Junge im Südsudan erhält Vitamin A-Tropfen – UNICEF liefert in Notsituationen viele Zusatznährstoffe, Wasser und Essen für Kinder. Denn in akuten Krisen werden sie besonders schnell krank.
© UNICEF/UNI169415/Pflanz
Bild 7 von 10 | Abdul und Homaan aus Syrien freuen sich über Hygiene-Sets mit Zahnbürsten, Seife, Mehl, Waschpulver und vielen anderen wichtigen Haushaltsdingen für die ganze Familie…
© UNICEF/UNI193971/Mackenzie
Bild 8 von 10 | …genau wie der sieben Monate alte Sabaa im Irak…
© UNICEF/UNI193986/Anmar
Bild 9 von 10 | …und auch dieses Mädchen im Irak. Für dieses strahlende Lächeln arbeiten Tausende UNICEF-Mitarbeiter weltweit jeden Tag.
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Bild 10 von 10 | Zum Beispiel die beiden Nothilfe Koordinatoren Simon Bol (links) und Odasi Mudogo in der Upper Nile Region, Südsudan. Danke, dass Sie als UNICEF-Pate helfen!
© UNICEF/UNI169427/PflanzHunger in Afrika bekämpfen und Kinder erreichen
Seit dem Start der Rapid Response Missionen im März 2014 konnte UNICEF mit seinen Partnern und lokalen Helfern so beispielsweise 1,34 Millionen Menschen im Südsudan, darunter 220.000 Kinder unter fünf Jahren, mit dringend benötigten Nahrungsmitteln, Decken, Medikamenten, Trinkwasser und Hygienematerialien versorgen. 167.500 Kinder wurden gegen Massern geimpft. Insgesamt hat UNICEF 559 Tonnen Hilfsgüter verteilt, eine halbe Million Päckchen Erdnusspaste für mangelernährte Kinder, 31.000 Moskito-Netzte zum Schutz vor Malaria und 38 Tonnen Seife.
Logistische Meisterleistungen, die Kinderleben retten
Vorbereitungen
Sobald die Sicherheitslage es zulässt, werden Helfer und Hilfsgüter per Helikopter eingeflogen - koordiniert vom Welternährungsprogramm und dem Humanitären Flugdienst der Vereinten Nationen (UNHAS). Das Team aus 10 bis 15 Mitarbeitern bereitet die Verteilung der lebenswichtigen Hilfsgüter gut vor, richtet Ausgabestellen ein und schult Freiwillige aus den Dörfern.
Vor Ort
Während die Welternährungsorganisation die Bedürftigen für die Lebensmittelausgabe registriert, untersucht und behandelt UNICEF mangelernährte Kinder, impft sie gegen Masern und Polio, verteilt Hygieneartikel und Tabletten zur Wasserreinigung. UNICEF richtet auch kinderfreundliche Orte zur psychosozialen Betreuung ein, registriert unbegleitete Kinder und hilft, den Schulunterricht sicherzustellen.
Weitere Maßnahmen und Langzeit-Hilfe
Die Rettungsaktion dauert zwischen 10 und 30 Tagen. Im Anschluss plant UNICEF gemeinsam mit den Partnern die weiteren Maßnahmen für die notleidenden Familien, wie etwa den Neubau dauerhafter Wasserleitungen oder Gesundheitszentren.